Leitfaden für Autoren und Autorinnen
Ihr Beitrag ist uns willkommen, wenn er thematisch in die Zeitschrift für Personalforschung passt, wissenschaftlich relevant ist und den formalen Kriterien genügt. Das Manuskript kann in (gutem) Deutsch und in (gutem) Englisch eingereicht werden und wird zunächst dahingehend geprüft, ob es in den Begutachtungsprozess eingestellt werden kann.
(Eine pdf-Datei dieses Leitfadens finden Sie hier. Eine Muster-Datei für die Literaturliste finden Sie hier.)
1. Einreichung
1.1 Manuskripte sind als Word-Datei an die Redaktion zu mailen. In den Begutachtungsprozess gelangen nur Beiträge, die einen klaren Aufbau erkennen lassen. Als Anregung ist ein solcher nachfolgend in groben Zügen beispielhaft formuliert.
Anhaltspunkte für den Umfang: Das Manuskript soll etwa 40.000-50.000 Zeichen umfassen. Der Text sollte für die Begutachtung 1,5- oder 2-zeilig formatiert sein.
1.2 Die Herausgeber gehen davon aus, dass Manuskripte ausschließlich der Zeitschrift für Personalforschung eingereicht werden und als Originalbeitrag eingestuft werden können. Eine anderweitige Veröffentlichung vor oder nach Publikation in der Zeitschrift für Personalforschung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht erlaubt bzw. bedarf der Genehmigung.
2. Begutachtung
2.1 Eingehende Beiträge leitet die Redaktion an den geschäftsführenden Herausgeber weiter, der einen Herausgeber bittet, die Betreuung des Beitrags und die Steuerung des Begutachtungsprozesses zu übernehmen. Die Redaktion anonymisiert den Beitrag, der zweifach begutachtet, d.h., zweimal einem doppelt verdeckten Begutachtungsverfahren unterzogen wird.
2.2 Der betreuende Herausgeber schreibt einen Herausgeberbrief und leitet diesen und die Gutachten via Redaktion an die Autorin/den Autor weiter. Er kann den Beitrag ablehnen, zur erneuten Einreichung bei der Zeitschrift für Personalforschung ermuntern (ggf. mit erneuter Begutachtung), zur Überarbeitung nach Maßgabe der Gutachten zurückgeben oder ohne Auflagen akzeptieren.
Ziel dieses Reviewprozesses ist weniger die Identifikation ungeeigneter Beiträge als die konstruktive Begleitung der eingereichten Beiträge.
3. Überarbeitete Fassung
3.1 Der betreuende Herausgeber entscheidet – ggf. mit Hilfe notwendiger Nachbegutachtungen –, ob die Überarbeitung den in den Gutachten gemachten Auflagen entspricht.
3.2 Die überarbeitete Fassung muss als Word-Datei zur Verfügung gestellt werden. In einem gesonderten Schreiben muss die Überarbeitung nach Maßgaben der Gutachten dokumentiert werden, vorzugsweise in folgender tabellarischer Form:
| Gutachter-Monita | erfolgte Überarbeitung (bitte geben Sie Seite und / oder Absatz an und begründen Sie Ihre Position gegebenfalls): | Überarbeitung aus folgenden Gründen abgelehnt |
3.3 Die Überarbeitung muss innerhalb von 3 Monaten erfolgen. Später eingehende Überarbeitungen werden als Neueinreichungen behandelt.
3.4 Der Beitrag muss von der Autorin / vom Autor gründlich Korrektur gelesen werden. Es empfiehlt sich, eine weitere Person damit zu betrauen. Es gelten die neuen Rechtschreibregeln. Die Autoren erhalten von der Redaktion vor Abdruck eine formatierte PDF-Datei zur nochmaligen Prüfung und Druckfreigabe.
4. Formale Hinweise
4.1 Erste Seite: Dem Beitrag ist ein Abstract im Umfang von max. ca. 15 Schreibmaschinenzeilen in deutscher und in englischer Sprache voranzustellen. Darin sollte das Problem, die angewandte Methode, das Hauptergebnis in wissenschaftlicher und in praktischer Hinsicht dargestellt sein.
Ferner sind der englische Titel, ca. 5 englische key words sowie einige JEL-Deskriptoren (s. hier) anzugeben. Bitte ergänzen Sie auch die Korrespondenzadresse nach folgendem Muster: Prof. Dr. Günter Müller, Freie Universität Berlin, Institut für Management, Garystr. 6, D – 14195 Berlin. E-mail: mueller@web.de.
4.2 Das Manuskript sollte mit Zwischenüberschriften versehen sein. Bei einer dekadischen Gliederung sollte die Gliederungstiefe zwei Stufen nicht überschritten werden. Für weitere Untergliederungen können Zwischenüberschriften ohne Nummer eingefügt werden – aber nur dann, wenn die entstehenden Abschnitte jeweils mehrere Absätze umfassen.
4.3 Texteingabe: Text soll ohne Trennungen erfasst werden.
Bitte verwenden Sie „typographische Anführungszeichen“ und ggf. den Gedankenstrich (–) und nicht den Bindestrich (-).
Absatz-, Zeilen- oder zeichenbezogene Formatierungen (wie Einzug, kursiv, andere Schriftarten) sollen im Text zurückhaltend benutzt werden. Es gibt im veröffentlichten Text nur eine Art der Hervorhebung, und diese ist kursiv.
Versalien sollen ausschließlich für Abkürzungen (z.B. DGB) oder bestimmte Begriffe (z.B. WORD) verwendet werden, nicht für Autoren, nicht für Hervorhebungen und nicht in Überschriften.
4.4 Abbildungen und Tabellen erhalten eine Überschrift und jeweils eine laufende Nummer, auf die immer mindestens einmal im Text verwiesen wird (s. Abb. 3) (s. Tab. 5).
Die Tabellen sollten im Word-Format vorliegen, um sie dem Layout der Zeitschrift für Personalforschung anpassen zu können.
Die Beschriftung in den Grafiken muss in ARIAL oder ARIAL NARROW angelegt sein. Die Grafiken müssen skalierbar sein und nach einer Verkleinerung auf eine Satzbreite von 13 cm noch gut lesbar sein.
4.5 Die Zitierung erfolgt durch Nennung der Autoren und der Jahresangabe im Text (Harvard-Methode). Beispiel: Freiling und Fichtner (2010) zeigen in ihrer Analyse ... oder: Die gleichen Auswirkungen werden auch von anderen Autoren behauptet (Freiling & Fichtner, 2010; Severin, Glaser, & Rouseau, 2010). Zwei Quellenangaben sind also durch Semikolon zu trennen. In der Klammer sind die Quellen nach Alter und alphabetisch zu sortieren.
Bei mehr als drei Autoren lautet die Schreibweise ab der zweiten Zitierung: Grieger et al. (2005).
Seitenangaben befinden sich in den Klammern: Freiling & Fichtner (2010, S. 153-157) oder (Severin, Glaser, & Rouseau, 2010, S. 110-112). Auf die Nennung von f. und ff. ist zu verzichten. Bei wörtlichen Zitaten folgt die „Quellenangabe in Klammern unmittelbar nach dem Anführungsstrich“ (Severin, Glaser, & Rouseau, 2010, S. 113), i.d.R. gefolgt von einem Satzzeichen. Autorennamen im Text sollen nicht hervorgehoben werden.
4.6 Am Ende des Manuskriptes ist ein alphabetisch geordnetes Verzeichnis der gesamten zitierten Literatur (nicht: Verzeichnis der gesamten themenrelevanten Literatur) nach folgendem Muster zu verwenden; dabei gilt das weit verbreitete APA 5th-Format (Nutzer von Bibliographie-Software wie Endnote, Citavi, etc. können das APA-Format für die Erstellung des Literaturverzeichnisses voreinstellen, s. hier):
- Bücher mit Verfasser: Kwon, J. H. (2010). Outsourcing der Personalfunktion. Eine beschäftigungssystemfundierte theoretische und empirische Analyse. München, Mering: Rainer Hampp Verlag.
- Bücher mit Herausgeber: Brown, K., Burgess, J., Festing, M., & Royer, S. (Eds.). (2010). Value adding webs and clusters. Concepts and cases. München, Mering: Rainer Hampp Verlag.
- Aufsätze in Sammelwerken: Festing, M., & Perkins, S. J. (2008). Rewards for internationally mobile employees. In M. Dickmann, C. Brewster, & P. Sparrow (Eds.), International human resource management: A European perspective (2. ed., S. 150-173). London, New York: Routledge.
- Aufsätze in Zeitschriften: Freiling, J., & Fichtner, H. (2010). Organizational culture as the glue between people and organization: A competence-based view on learning and competence building. Zeitschrift für Personalforschung, 24(2), 152-172.
- Online-Dokument: Mercer. (2010). 2010 - Global - Cost of Living Information Services. Retrieved 01.07.2010, from http://www.mercer.com/summary.htm?siteLanguage=100&idContent=1276965
Bei mehreren zitierten Titeln des gleichen Autors wird der Zusatz a, b gemacht (2010a statt 2010).
Bitte achten Sie bei den englischsprachigen Angaben auf eine konsistente Schreibweise.
4.7 Falls mehrere Personen an Eingabe oder Bearbeitung beteiligt sind, muss sichergestellt werden, dass diese Tätigkeiten einheitlich erledigt werden! Eine genaue Absprache der Beteiligten über den systematischen Aufbau und die verwendeten Auszeichnungen ist dann unbedingt erforderlich! Sie erhalten Ihren Beitrag vor Veröffentlichung nochmals zum Korrekturlesen vorgelegt. Dabei sollten nur in begründeten Ausnahmefällen noch inhaltliche Veränderungen vorgenommen werden, sondern lediglich Rechtschreib- und Satzfehler korrigiert werden.
4.8 Einige Besonderheiten gelten für das spezielle Aufsatzformat Research Notes:
Hier sollen Projekte aus der Personalforschung vorgestellt werden, von denen bereits erste relevante Ergebnisse berichtet werden können. Die Leserschaft soll auf diese Weise die Möglichkeit geboten werden, sich frühzeitig über interessante Projekte, über "work in progress", zu informieren.
Was für Projekte und Befunde kommen unseres Erachtens in Frage? Zwei Beispiele mögen illustrieren, was wir uns vorstellen. Sie haben im Rahmen einer größeren Untersuchung (z.B. eine Befragung) eine vorbereitende Pilotstudie mit einer kleineren Fallzahl durchgeführt. Oder: Sie haben Fallstudien durchgeführt und interessante Zwischenergebnisse bezogen auf eine von insgesamt mehreren Fragestellungen.
Die Beiträge werden von dem verantwortlichen Herausgeber nach den üblichen Kriterien auf wissenschaftliche Qualität und Form geprüft.
Formal sollen die Beiträge folgenden Anforderungen genügen:
- Der Umfang darf nicht mehr als 2000 Wörter betragen.
- Die Gliederung sollte dem Muster folgen: 1. Einleitung/Hintergrund des Projektes; 2. Ziel, theoretischer Hintergrund und Hypothesen; 3. Erste Ergebnisse; 4. Weitere Arbeitsschritte.
- Hinzu kommen in aller Regel die auf das Nötigste beschränkten Literaturangaben. Ansonsten gelten die üblichen formalen Anforderungen der Zeitschrift für Personalforschung.
Wir würden uns über Einreichungen sehr freuen.
4.9 Besonderheiten gelten auch für das spezielle Format des
Kurzberichtes über Dissertationen:
Ziel ist es, die wesentlichen Erkenntnisse der Dissertation in knapper Form zusammenzufassen. Die Beiträge werden von dem verantwortlichen Herausgeber nach den üblichen Kriterien auf wissenschaftliche Qualität und Form geprüft.
Formal sollen die Beiträge folgenden Anforderungen genügen:
- Der Umfang soll nicht mehr als 8500 Zeichen betragen.
- Anzugeben sind Autor/in, Titel und Betreuer/in der Arbeit.
- Die Gliederung sollte sich an dem folgenden Muster orientieren: 1. Einleitung: Ausgangslage und Erkenntnisziel; 2. Theoretischer Hintergrund und ggfs. Hypothesen; 3. Ggfs. methodisches Vorgehen; 4. Wichtigste Ergebnisse der Arbeit.
- Hinzu kommen in aller Regel die auf das Nötigste beschränkten Literaturangaben, die einen Hinweis auf die veröffentlichte Dissertation beinhalten sollten.
Wir würden uns über Einreichungen sehr freuen.
4.10 Plagiarismus: "Science is built on trust and misappropriating the work of others can jeopardize this trust" (ASA Ethic Task Force). Das Ausgeben fremden Gedankenguts als eigene Arbeit ist nicht nur ein rechtliches Problem geistigen Eigentums, sondern darüber hinaus ein ernsthaftes Vergehen, weil Plagiate die Normen wissenschaftlicher Arbeit untergraben.
Unsere Herausgeber und Gutachter haben die Pflicht, bei unzulässigen Beiträgen zu handeln. Die Herausgeber werden jeden Plagiatsfall nach bestem Wissen und Gewissen beurteilen. Bei eindeutigen Plagiatsfällen - mit erkennbarer Absicht - kontaktieren die Herausgeber den Autor. Falls dieser keine zufriedenstellende Erklärung für das Plagiat liefern kann, benachrichtigen die Herausgeber sowohl dessen Institut als auch den Originalautor.
5. Veröffentlichte Beiträge
5.1 Die in der Zeitschrift für Personalforschung veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das des Nachdrucks in anderen Publikationsorganen, der Übersetzung in fremde Sprachen, der Vervielfältigung und Verbreitung auf CD ROM oder anderen Datenträgern, bleiben vorbehalten.
5.2 Die Autorin / der Autor erhält ein Exemplar der Zeitschrift mit ihrem/seinem Beitrags sowie eine PDF-Datei zur freien Verfügung. Eine darüber hinausgehende Honorierung erfolgt nicht.
Herausgeber und Redaktion freuen sich auf Ihr Manuskript!
