Leitfaden für GutachterInnen
Manuskripte, die für die ZfP eingereicht werden, können entweder Überblicksartikel, empirische oder theoretische Studien sein. Dabei sollten die Beiträge einen substanziellen Beitrag bei der Lösung eines relevanten Problems leisten.
Um einen qualitativ hochwertigen Begutachtungsprozess zu gewährleisten, sollten Gutachter folgende Regeln beachten:
1. Gutachten sollten freundlich formuliert sein:
Bitte behandeln Sie die Autoren sowie die von ihnen eingereichten Manuskripte mit Respekt. Selbst wenn Sie mit den Inhalten des Manuskripts nicht einverstanden sind: Bedenken Sie bitte den Aufwand, der in dem Aufsatz steckt, und formulieren Sie Ihre Kritik konstruktiv.
2. Den Autoren sollte es ermöglicht werden, von den Gutachten etwas zu lernen:
Bitte stellen Sie die Stärken und Schwächen des Manuskripts präzise heraus. Formulieren Sie konstruktive Kommentare und Vorschläge. Und unterscheiden Sie zwischen Problemen und Grenzen des Manuskripts, die Ihrer Meinung nach im Rahmen einer Überarbeitung korrigiert werden können, und solchen, bei denen dies nicht der Fall ist.
Zu den Kriterien bei der Begutachtung gehören:
- der Beitrag zum aktuellen Forschungsstand,
- das Ausmaß, in dem ein wissenschaftlich relevantes Problem behandelt wird,
- das Ausmaß, in dem der Beitrag auf den aktuellen Stand der Forschung Bezug nimmt und diesen diskutiert,
- die theoretische Fundierung der Arbeit sowie
- die Angemessenheit und Qualität der empirischen Vorgehensweise.
